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Arbeitsrecht: Mindestlohn steig (Bundesregierung)

Der gesetzliche Mindestlohn wird in den nächsten Jahren, wie von der Mindest-
lohnkommission vorgeschlagen, steigen. Die Bundesregierung hat die ent-
sprechende Dritte Verordnung zur Anpassung der Höhe des gesetzlichen
Mindestlohns beschlossen.


Die Erhöhung des Mindestlohns von derzeit 9,35 Euro brutto je Zeitstunde
erfolgt danach in vier Stufen:
- zum 1. Januar 2021 auf 9,50 €
- zum 1. Juli 2021 auf 9,60 €
- zum 1. Januar 2022 auf 9,82 €
- zum 1. Juli 2022 auf 10,45 €

Hinweis:
Die Entscheidung der Mindestlohnkommission ist Ergebnis einer Gesamtabwägung.
Zu prüfen war, welche Höhe des Mindestlohns geeignet ist, zu einem angemessenen
Mindestschutz der Arbeitnehmerinnen und Arbeitnehmer beizutragen, faire und
funktionierende Wettbewerbsbedingungen zu ermöglichen sowie Beschäftigung nicht
zu gefährden. Die Mindestlohnkommission hat sich hierfür an der Tarifentwicklung
orientiert, gleichzeitig aber auch die wirtschaftlichen Unsicherheiten der Corona-
Pandemie berücksichtigt.

Quelle: Bundesregierung, Pressemitteilung v. 28.10.2020 
Fundstelle(n): NWB QAAAH-62359

 

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