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Corona: Anträge der Überbrückungshilfe erster Phase (hib)

Bis zum 20.8.2020 haben KMU 38.592 Anträge mit einem Gesamtvolumen von rund
709 Mio. € auf Corona-Überbrückungshilfen gestellt. Die Bundesländer haben davon
bisher Finanzhilfen im Umfang von rund 248 Mio. € bewilligt, schreibt die Bundes-
regierung in einer Antwort 
(19/21823) auf eine Kleine Anfrage der Fraktion Bündnis
90/Die Grünen 
(19/21568).

Die Regierung führt aus:
- Durch den Grundsatz, dass Anträge nur von Steuerberatern, Buch- oder Wirtschaftsprüfern
   gestellt werden können, möchte die Bundesregierung "eine zielgenaue und missbrauchs-
   freie, aber gleichzeitig unbürokratische Vergabe der öffentlichen Mittel" gewährleisten.
- Um die Kosten dennoch gering zu halten, sei bei Fördersummen unter 15.000 € lediglich
   eine Plausibilitätsprüfung auf offensichtliche Widersprüche oder Falschangaben durchzu-
   führe
n.
- Die Corona-Überbrückungshilfen sollen den Angaben zufolge diejenigen Unternehmen
   besonders unterstützen, die vom Corona-Lockdown im April und Mai besonders betroffen
   waren (Umsatzeinbruch von mehr als 60 % gegenüber dem Vorjahreszeitraum).
- Für Soloselbstständige, Freiberufler oder Unternehmen die zu diesem Zeitpunkt noch keine
   entsprechend großen Umsatzeinbußen verzeichnet haben und erst später durch den Corona-
   bedingten Konjunktureinbruch betroffen waren, gebe es Hilfsmaßnahmen im 130 Mrd. €
   umfassenden Konjunkturpaket.

Quelle: hib - heute im bundestag Nr. 1015
Fundstelle(n): NWB QAAAH-59424

 

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