Bild rechts 5

   

Umsatzsteuer: Behandlung von Saunaleistungen in Schwimmbädern (BMF)
 
Das BMF hat sich zur umsatzsteuerrechtlichen Behandlung von Saunaleistungen in
Schwimmbädern sowie zur Aufteilung eines Gesamtentgelts geäußert (BMF-Schreiben
v. 18.12.2019 - III C 2 - S 7243/19/10001 :002).


Hintergrund:
Seit dem 1.7.2015 sind Saunaleistungen mit dem Regelsteuersatz zu besteuern (BMF-
Schreiben v. 28.10.2014 - IV D 2 - S 7243/07/10002-02), während die unmittelbar mit dem
Betrieb eines Schwimmbads verbundenen Umsätze nach § 12 Abs. 2 Nr. 9 UStG ermäßigt zu
besteuern sind.

Aufteilung eines einheitlichen Gesamtentgelts
Das BMF-Schreiben regelt die Aufteilung eines einheitlichen Gesamtentgelts auf die dem
ermäßigten Steuersatz bzw. dem Regelsteuersatz unterliegenden Leistungen, wenn in einem
Schwimmbad oder einer ähnlichen Einrichtung neben der Gelegenheit zum Schwimmen
weitere Leistungen (wie z. B. Nutzung von Sauna, Solarium oder Geräten zur Steigerung der
Fitness) angeboten werden.

Anwendung des Schreibens
Die Regelungen des Schreibens sind in allen offenen Fällen anzuwenden. Es wird nicht
beanstandet, wenn vor dem 1.1.2018 ausgeführte Umsätze entgegen den Ausführungen des
Schreibens nicht als einheitliche Leistungen dem Regelsteuersatz unterworfen werden.

Quelle: BMF online
Fundstelle(n): NWB NAAAH-38569

320_480_hoch
480_320_breit
600_800_hoch
800_600_breit
1029_769_breit
1024_768_breit
768_1024_hoch
template_1200 -1024
Radtke & Kollegen< /br>Steuerberatungsgesellschaft mbH · Firma · Adresse ·
Tel.: 05121 74875-0· kanzlei@radtke-kollegen.de