Bild rechts 5
             
 

Körperschaftsteuer: Kein erleichterter Verlustvortrag wegen der Corona-Krise (hib)

Die Bundesregierung plant derzeit nicht, die Regelung des § 8c KStG wegen der wirt-
schaftlichen Folgen der Corona-Pandemie temporär auszusetzen. Dies erklärt sie in
ihrer Antwort (
BT-Drucks. 19/23866) auf eine Kleine Anfrage der FDP-Fraktion zu 
§ 8d KStG.

Hierzu führt die Bundesregierung u.a. weiter aus:
- Die Bundesregierung sieht aktuell keine Veranlassung, die Regelung des  8c KStGtemporär
   auszusetzen.
- Die Regelung knüpft an den anerkannten und höchstrichterlich bestätigten Grundsatz an,
   dass beim steuerlichen Verlustabzug dasjenige Steuersubjekt, das den Verlustabzug nutzen
   möchte, mit demjenigen Steuersubjekt identisch sein muss, das den Verlust erlitten hat.
- Zudem hat der Gesetzgeber unter Berücksichtigung des Zwecks der Regelung mit der
   Konzernklausel, der Stille-Reserven-Klausel, der Sanierungsklausel sowie dem Antrag nach 
   8d KStG hinreichend Möglichkeiten zum Erhalt der bisher nicht genutzten Verluste im Fall
   eines Anteilseignerwechsel geschaffen.

Hinweis:
Hinsichtlich weiterer Einzelfragen zur Anwendung des § 8d KStG verweist die Regierung auf
den Entwurf des BMF-Schreibens zur Anwendung des § 8d KStG.

Quelle: BT-Drucks. 19/23866 v. 2.11.2020 
Fundstelle(n): NWB QAAAH-64676
320_480_hoch
480_320_breit
600_800_hoch
800_600_breit
1029_769_breit
1024_768_breit
768_1024_hoch
template_1200 -1024
Radtke & Kollegen< /br>Steuerberatungsgesellschaft mbH · Firma · Adresse ·
Tel.: 05121 74875-0· kanzlei@radtke-kollegen.de