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Gesetzgebung: Regierungsentwurf zur Sonder-AfA für Mietwohungs-
neubau

Der von der Regierung eingebrachte Entwurf eines Gesetzes zur steuerlichen
Förderung des Mietwohnungsneubaus (BT-Drucks. 19/4949) sieht die Einführung
einer bis Ende des Jahres 2021 befristeten Sonderabschreibung in Höhe von fünf
Prozent pro Jahr vor.


Die Sonderabschreibung soll zusätzlich zur bestehenden linearen Abschreibung gewährt
werden. Die Kosten werden von der Regierung für das Jahr 2020 mit fünf Millionen Euro,
für das Jahr 2021 mit 95 Millionen Euro und für 2022 mit 310 Millionen Euro angegeben.

Voraussetzung für die Sonderabschreibung ist, dass die Anschaffungs- oder Herstellungs-
kosten 3.000 Euro je Quadratmeter Wohnfläche nicht übersteigen, um den Bau bezahlbarer
Mietwohnungen anzuregen. Außerdem muss die Wohnung im Jahr der Herstellung und in
den folgenden neun Jahren der entgeltlichen Überlassung zu Wohnzwecken dienen.

Ziel der Maßnahme sei, möglichst zeitnah private Investoren zum Neubau von Miet-
wohnungen anzuregen, wird in der Begründung des Gesetzentwurfs erläutert. Die Sonder-
abschreibung könne im freifinanzierten Wohnungsmarkt Anreize setzen, um die Bau-
tätigkeit anzuregen. Gefördert würden mit der Sonderabschreibung aber auch Maßnahmen
zur Schaffung neuer Wohnungen in bestehenden Gebäuden.

Hinweis:
Weitere Informationen hierzu finden Sie auch in unserem ReformRadar.

Quelle: hib - heute im Bundestag Nr. 766
Fundstelle(n): [QAAAG-96937]
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