Bild rechts 5


Umsatzsteuer: Steuersatz auf Fahrkarten im Fernverkehr

Eine Reduzierung des Mehrwertsteuersatzes von 19 Prozent auf Fahrkarten im Fern-
verkehr auf den für den Nahverkehr üblichen Satz von sieben Prozent würde zu jähr-
lichen Umsatzsteuer-Mindereinnahmen in einer Größenordnung von 500 Millionen
Euro führen. Dies teilt die Bundesregierung in ihrer Antwort (BT-Drucks. 19/10805)
auf eine Kleine Anfrage der FDP Fraktion (BT-Drucks. 19/10265) mit.


Danach gilt für Beförderungen im öffentlichen Personennahverkehr der ermäßigte Satz,
wenn die Beförderungsstrecke nicht mehr als 50 Kilometer beträgt. "Diese Umsatzsteuer-
ermäßigung wurde aus sozial- und verkehrspolitischen Gründen eingeführt, um den Nah-
verkehr mit seinen vorwiegend unter sozialen Gesichtspunkten ausgestalteten Tarifen zu
begünstigen und den besonderen Verkehrsverhältnissen in den Ballungsgebieten der Groß-
städte Rechnung zu tragen", schreibt die Bundesregierung.

Weiter heißt es in der Antwort, ein geeigneter Hebel für die Verlagerung von Verkehr auf die
Schiene sei die Erhöhung der Attraktivität des Bahnfahrens. "Eine mögliche Maßnahme wäre
die Vergünstigung von Bahntickets durch die Absenkung der Umsatzsteuer auf Tickets für
den Fernverkehr von 19 auf sieben Prozent. Die DB AG geht davon aus, dass eine Steuer-
senkung bei Zugtickets fünf Millionen zusätzliche Fahrgäste pro Jahr bringt", heißt es in der
Antwort.

Quelle: hib - heute im bundestag Nr. 696
Fundstelle(n): NWB NAAAH-20907
320_480_hoch
480_320_breit
600_800_hoch
800_600_breit
1029_769_breit
1024_768_breit
768_1024_hoch
template_1200 -1024
Radtke & Kollegen< /br>Steuerberatungsgesellschaft mbH · Firma · Adresse ·
Tel.: 05121 74875-0· kanzlei@radtke-kollegen.de