Bild rechts 5

   

Verbraucherschutz: Schutz vor unberechtigten Forderungen (Bundesregierung)

Die Bundesregierung informiert in einer aktuellen Meldung darüber, wie sich Ver-
braucher gegen ungerechtfertigte Forderungen unseriöser Inkasso-Unternehmen
wehren können.


In diesem Zusammenhang weist die Regierung u.a. auf einen Online-Service der Ver-
braucherzentralen hin, mit dem Betroffene prüfen können, ob eine Zahlungsverpflichtung
besteht und wenn ja, ob wirklich die volle Höhe der Kosten fällig ist.

Ferner macht die Regierung darauf aufmerksam, dass Inkasso-Unternehmen umfangreichen
Informationspflichten unterliegen: So muss das Inkasso-Unternehmen bereits bei der ersten
Mahnung den Namen oder die Firma des Auftraggebers nennen sowie den Grund der
Forderung klar und verständlich angeben. Bei Verträgen sind der Vertragsgegenstand und
das Datum des Vertragsschlusses mitzuteilen.

Auch müsse nachvollziehbar sein, wie sich die Kosten zusammensetzen. Würden etwa
Verzugszinsen geltend gemacht, müsse klar sein, wie sie berechnet wurden (Verzinsung,
Zinssatz, Verzinsungszeitraum).

Darüber hinaus dürften Inkassofirmen bestimmte Kosten nicht abrechnen: etwa Gebühren
für die Kontoführung, eine Bonitätsauskunft oder für die Identitätsfeststellung. Hier sollte
man sofort widersprechen, gegebenenfalls Nachweise verlangen.

Verbraucher sollten prüfen, ob das Inkasso-Büro überhaupt berechtigt sei, Forderungen
einzutreiben. Dafür stehe das Rechtsdienstleistungsregister zu Verfügung. Denn wer als
Inkassofirma Forderungen eintreiben wolle, müsse dafür vom Amts- oder Landgericht
zugelassen und registriert sein.

Quelle: Bundesregierung online, Meldung v. 1.3.2019
Fundstelle(n): [IAAAH-08796]
320_480_hoch
480_320_breit
600_800_hoch
800_600_breit
1029_769_breit
1024_768_breit
768_1024_hoch
template_1200 -1024
Radtke & Kollegen< /br>Steuerberatungsgesellschaft mbH · Firma · Adresse ·
Tel.: 05121 74875-0· kanzlei@radtke-kollegen.de